Isabelle Huber beendet Karriere!
Krankheiten und Verletzungen als Grund
Planegg (dsv) Isabelle Huber vom SC Ruhpolding beendet ihre Karriere
als alpine Skirennfahrerin.
Die 25-jährige Athletin begründet diesen Schritt mit stagnierenden
Leistungen in den letzten Jahren bedingt durch Krankheiten und
Verletzungen.
Isabelle
Huber tritt vom alpinen Rennsport zurück. Die 25-jährige
Polizeimeisterin bei der Bundespolizei wollte im kommenden Winter
noch einmal richtig angreifen und den Anschluss an die Weltspitze
schaffen. Gesundheitliche Rückschläge erschwerten dieses Vorhaben
jedoch. »In den vergangenen Saisonen hatte ich mit Krankheiten und
Verletzungen zu kämpfen, eine Leistungssteigerung blieb somit aus.
Während der Sommervorbereitung hat sich nun gezeigt, dass es mir
schwer fällt ans absolute Limit zu gehen. Mein Ziel, Leistungssport
auf höchstem Niveau zu betreiben, ist somit nicht zu erreichen. Ich
habe deshalb den Entschluss gefasst, meine aktive Karriere als
Skirennfahrer zu beenden.«
Über viele Jahre hinweg war Isabelle Huber eine der
Leistungsträgerinnen im DSV-Speed-Team. Der Sprung in die
Nationalmannschaft gelang der, für den SC Ruhpolding startenden
Athletin, in der Saison 1996/97. „Isa“ Huber nahm in ihrer Karriere
an den alpinen Weltmeisterschaften in St. Moritz teil und
qualifizierte sich für die WM in Bormio/St. Caterina 2005. Dort zog
sie sich im ersten Abfahrtstraining eine schwere Knieverletzung zu.
Die Vierte in der Abfahrt der Junioren-Weltmeisterschaften von 2001
spezialisierte sich im Weltcup auf die Disziplinen Abfahrt und
Super-G. Ihre besten Saisonleistungen erzielte Isabelle Huber im
Winter 2003/04. Mit Platz vier in der Abfahrt von Haus (Österreich)
verpasste sie nur knapp den Sprung aufs Siegerpodest. Isabelle Huber
will in Zukunft weiterhin bei der Bundespolizei tätig sein.
Mathias Berthold, Bundestrainer Damen:
„Ich habe mich auf eine Saison mit Isabelle gefreut. Es ist schade,
dass sie sich so entschieden hat. Da sie keine Chance mehr gesehen
hat, ihre Ziele zu verwirklichen, ist ihr Entschluss mit dem
Leistungssport aufzuhören konsequent und für mich nachvollziehbar.“
Wolfgang Maier, Sportdirektor Alpin:
„Es ist bedauerlich, dass sich Isabelle nicht mehr von ihrer
Verletzung erholen konnte, gerade weil ihr skifahrerisches Potenzial
unbestritten ist. Wir respektieren ihre Entscheidung und wünschen
ihr für ihre Zukunft alles Gute.“
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(Quelle:
DSV Pressebericht) |