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So eine
Skiweltcup Rennen am Rettenbach Gletscher in 3000m ist für die
Organisatoren ein spannendes Unterfangen. Viele Aspekte sind zu
berücksichtigen. Es beginnt mit der Grundpräparation am ewigen Eis.
Pistenbullies schleifen das Eis in die gewünschte Form, der erste
Schnee wird befestigt, dann erfolgt die Grundbeschneiung durch die
22 Schneekanonen. Dabei wird der Schnee sehr feucht geschneit, also
eine sehr kompakte Schicht aufgetragen, dann erfolgt die feine
trockene Beschneiung und die Verdichtung durch die Pistenraupen.
Laut Pistenchef Otto Fiegl und Rennleiter Rainer Gstrein ergab sich
heuer dabei eine Dichte von 560 kg pro 1m3 Schnee, was schon
ausreichen würde um ein Weltcuprennen ordnungsgemäß durchzuführen.
Sölden
trotz dem Wetter
Damit man aber den Launen der Natur, sprich Warmwetter, Föhn nicht
ganz ausgeliefert ist, wird die Rennpiste zusätzlich mit den so
genannten Sprühbalken System weiter verfestigt. Mit bis zu 9 Par
Druck
(je nach Schneeauflage und Pistenabschnitt) wird das Wasser in den
Schnee injiziert. Der gesamte Rennhang wird in nur zwei Tagen von 40
Mann (30 vom österreichischen Bundesheer, 10 vom OK Team) derart
behandelt, dass am Renntag alle Rennläufer möglichst die gleichen
Bedingungen vorfinden. Betriebsleiter Eberhard Schultes rechnet vor,
dass für die Beschneiung der Rennpiste 75.000m3 Schnee erzeugt
wurden und für die Befestigung der Piste nochmals 800.000 Liter
Wasser aufgetragen wurden. Man ist in Sölden startbereit!
Grosses Parkplatzangebot
Auch die Situation rund um die Zufahrt und Parkmöglichkeit hat sich
weiter verbessert. In Sölden stehen bei den Liftanlagen rund 1000
P-Plätze zur Verfügung und zudem 2 Parkhäuser bei der Giggijochbahn
und bei der Gaislachkogelbahn mit je 600 Standplätzen. Alle
Parkplätze sind in Sölden gratis zu benützen. Natürlich gibt es auch
am Gletscher selbst Parkplätze. Etwas mehr als 2000 PKW und 80
Busparkplätze können am Rennwochenende kostenlos benützt werden. Wer
es aber gemütlich haben möchte, kann sich bequem in einen der 55
Shuttlebusse sitzen und sich über die Panoramastraße hinauf
chauffieren lassen, und trockenen Fußes ins Gletscherstadion zu
gehen. Von hier aus sieht man fast den gesamten Rennhang ein. Aus
allen Ecken Tirols bringen diese Shuttlebusse die Skifans
umweltschonend und bequem zum Weltcup Opening ins Ötztal und wieder
retour.
Skipass gilt als Eintrittkarte
Wer das Weltcup Wochenende auch selbst zum Skifahren nützen will
findet abseits der Rennpiste am Rettenbach- und Tiefenbach Gletscher
ausreichend Platz. Mit einem Skipass braucht man außerdem keinen
Eintritt zu bezahlen und kann das Rennen von verschiedenen
Standpunkte aus beobachten. Im Gegensatz zur Meldung in ORF Tirol
Heute gibt es in Sölden noch ausreichend freie Betten.
Info zu den Shuttlebussen und Tickes unter
www.soelden.com |