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In einem Interview
bei seinem Bekleidungsausrüster Kjus gab der Weltcupgesamtsieger der
Saison 2007/2008 eine Einblick in sein Vorbereitung auf die neue
Weltcupsaison. Er hat sich einiges geändert zum letzten Jahr. Im
letzten Jahr startete er erstmal allein mit seinem "Team America".
Er bekam von einem deutschen Hersteller einen mobilen Wohnwagen zur
Verfügung gestellt und reißt mit seiner Crew durch ganz Europa.
Dieses Jahr hat es gleich 3 große "Motorhomes" in den USA gekauft,
komplett ausgestattet und zwei nach Europa verschifft.
3 Motorhomes
stehen zur Verfügung
Neben reichlich Wohnfläche, ist in jedem Wohnwagen ein eigener
Fitnessraum installiert. Natürlich steht auch ein extra Raum für den
Servicemann
von Head zur Verfügung. Weiteres Personal reist in einem weiteren
Auto dem "Motorhome" hinterher. Von seinem alten Trainerteam hat
sich Bode verabschiedet.
Millers neuer Coach ist Forest Carey
und mit 32 Jahren nur ein Jahr älter als Miller. Carey ist ein
langjähriger Wegbegleiter von Miller und war mit ihm in der
Carrabassett Valley Academy in Maine sowie im US-Skiteam unterwegs.
Mit Craig Daniels wird Miller von einem weiteren engen Vertrauten
unterstützt. "Ich kenne Forest und Craig seit Ewigkeiten", meinte
Miller über seine für ihn arbeitenden Freunde.
Mit Craig Daniels wird
Miller von einem neuen, "alten" Trainer unterstützt. "Ich kenne
Forest und Craig seit Ewigkeiten", meinte Miller über seine für ihn
arbeitenden Freunde. Daniels ist nur ein Jahr älter als Miller.
Team America hat sich bewährt
"Noch als ich Mitglied im US Team war, hatte ich mein "Motorhome"
dabei. Denn hier konnte mein umfangreiches Material immer schnell geserviced
werden",
meine Bode. ". . . am Abend musste ich dann immer 10-30 km zum Hotel
fahren, nur um im US Teamhotel zu schlafen. Morgens ging es dann immer
ganz früh raus, wiederum eine lange Anfahrt zum "Motorhome", um mein
Material zu holen. Diesen Stress wollte ich nicht mehr!" Die Idee
von "Team America" war geboren - und schnell in die Realität
umgesetzt.
Bode baut
Muskelmasse ab
Seine Saisonvorbereitung hat er etwas anders gestaltet als im
letzten Jahr. Um bei den ersten Rennen mehr Spritzigkeit,
Flexibilität und Dynamik zu haben, hat er wenige Kilo und
Muskelmasse drauf als im letzten Jahr. Erst zum Ende des Jahre wird
er mehr Gewicht (und Muskelmasse) aufbauen, um besser für die
kraftraubende Speedrennen im neuen Jahr gerüstet zu sein. "Viele
Rennfahrer sind Mitte Januar schon kaputt und ausgelaugt, weil sie
in den vergangenen Monaten schon viel Kraft gelassen haben. "Zum
Ende der langen Saison fehlt dann die Kraft, um nochmals richtig
anzugreifen", sagt Bode und zeigt sich sicher, dass sein
Trainingskonzept diese Jahr besser aufgeht, denn er fährt
Weltcuprennen um zu Siegen, nicht um dabei zu sein. Er haut schon
ein bisschen auf die Sahne, als er nach dem Stand der
Trainingsvorbereitung gefragt wurde. Im letzten Jahr durfte er noch
mit dem Österreichischen Skiteam mittrainieren, dieses Jahr
haben die Cheftrainer es abgelehnt. Also hat es sich dem
norwegischem Team angeschlossen.
Gesamtweltcup hat
Priorität vor WM
Seine etwas andere Saisonvorbereitung ist ganz auf die Verteidigung
des Gesamtweltcups ausgerichtet und auf den Gewinn einzelner kleiner
Kristallkugeln (Slalom, Riesenslalom, Abfahrt, Kombination oder Super-G) ausgerichtet. "Die Weltmeisterschaft ist in diesem Jahr
nicht so wichtig für mich", betonte es klar seine Prioritäten für
den kommen Winter.
Kein "Exit
concept"
Auf die Frage, wie lange er noch dem Weltcupzirkus erhalten bleibt,
blieb er ganz gelassen. "I have no Exit concept", antwortet er und
freut sich auf diese Saison, denn jetzt macht es wieder Spaß. Der
ist ihm vor drei Jahren im US Team vergangen. Worauf er noch mehr
Wert legt ist die Sicherheit und das perfekte Material. "Wenn man
sich einen Arm bricht, kann man in ca. 6 Wochen wieder Skifahren.
Bricht man sich die Hand, dauert das 3-4 Monate und die Saison ist
gelaufen", meint Bode, dessen Handverletzung zum Ende der letzten
Saison auskuriert ist. "Ich denke nicht langfristig - nur von
Saison zu Saison". Auch die Zeitläufe gegenüber seinen direkten
Konkurrenten hat er alle gewonnen. Sein Ziel ist klar. Rennen
gewinnen, soviel wie möglich. |