Am
18.- und 19.
Dezember stehen
wieder zwei
hochkarätige
Speed -
Wettbewerbe auf
dem Programm. Am
Freitag wird zum
neunten Mal ein
Super-G
ausgetragen, am
Samstag zum 48.
Mal der
klassische
Abfahrtslauf.
Der Start
erfolgt an
beiden Tagen um
12.15 Uhr. Die
Trainingsläufe
finden am
Mittwoch und
Donnerstag
statt, die erste
Mannschaftsführersitzung
am Dienstag, um
20 Uhr. Das
Preisgeld für
die beiden
Weltcuprennen
beträgt
insgesamt
136.000,00 Euro
(70.000 €
Abfahrt, 66.000
€ Super-G).
Rund 330
Medienvertreter
werden im
Dezember in
Gröden erwartet.
Die beiden
Rennen werden
von mehr als 40
TV-Anstalten
übertragen und,
laut
Schätzungen, von
rund 300
Millionen
Zuschauern
weltweit am
Bildschirm
verfolgt. Gröden
hat in 42 Jahren
insgesamt 66
internationale
Damen- und
Herrenrennen
ausgetragen. In
Gröden wurden
seit 1969
insgesamt 66
Weltpokalrennen
(WM 1970 und
Kombination
inbegriffen)
ausgetragen. Auf
der Saslong
haben 55
Speed-Wettbewerbe
stattgefunden.
Davon 47
Abfahrten und
acht Super-G's.
Im Abfahrtslauf
haben 32
Athleten aus
neun Nationen
gewonnen.
Darunter
befinden sich
Mehrfachsieger,
wie Kristian
Ghedina, Franz
Klammer, Antoine
Deneriaz,
Michael
Walchhofer,
Peter Müller,
Rob Boyd oder
Helmuth
Höflehner. 2004
hat mit Max
Rauffer zum
ersten Mal ein
Deutscher Athlet
gewonnen. 2005
landete der
Lichtensteiner
Marco Büchel,
auf verkürzter
Strecke, seinen
ersten
Abfahrtssieg und
2006 war
erstmals der
Amerikaner
Steven Nymann
erfolgreich.
2007 und 2008
gewann der
Österreicher
Michael
Walchhofer.
Walchhofer hatte
bis zu seinem
ersten Sieg auf
der Saslong vier
zweite Plätze
auf seinem
Konto. Didier
Cuche verpasste
2007 den ersten
Schweizer
Abfahrts-Erfolg
seit 1992
(William Besse)
um zwei
Hundertstelsekunden
und wurde
Zweiter. In
der
Super-G-Wertung
führt die
Schweiz mit drei
Siegen vor
Österreich mit
zwei.
Mit dem
Wärmeinbruch der
letzten zwei
Wochen konnte
die Saslong
nicht beschneit
werden. Bis zur
Einfahrt Ciaslat
ist die
Schneedecke
(Natur- und
Kunstschnee)
dennoch
größtenteils
gleich
geblieben.
Von Ciaslat bis
ins Ziel ist sie
hingegen
erheblich
zurückgegangen.
Der Wärmeinbruch
ist auf die
sogenannte
thermische
Inversion
zurückzuführen.
Dies bedeutet,
dass in
Höhenlagen
wärmere
Temperaturen
herrschen als in
den Tallagen. So
waren
beispielsweise
vor einigen
Tagen am Start
der
Weltcup-Abfahrt
in 2600 m Höhen
+10°C, während
im Ziel auf 1400
m + 1°C gemessen
wurde. Dass oben
dennoch mehr
Schnee liegt,
als im unteren
Streckenbereich
ist darauf
zurückzuführen,
dass im oberen
Teil vor einigen
Wochen mehr
Schnee gefallen
ist. Laut
Vorhersage ist
am Donnerstag
mit dem nächsten
Kälteeinbruch zu
rechnen. Dadurch
sollte der
Einsatz der
Schneekanonen
wieder möglich
sein.
Die Beschneiung
hatte Anfang
November mit dem
ersten
Kälteeinbruch
begonnen. Rund
60 Kanonen
standen zwei
Tage lang im
Einsatz.
Beschneit wurde
die Saslong von
der
Mittelstation
Sochers abwärts
bis ins Ziel, wo
Temperaturen von
-6 Grad Celsisus
herrschten.
Wichtig für die
Schneeproduktion
ist das richtige
Verhältnis
zwischen Kälte
und
Luftfeuchtigkeit.
Bereits Ende
Oktober wurden
von den
Mitarbeiter der
Liftgesellschaft
Saslong zwei
Testläufe für
die Beschneiung
durchgeführt.