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Regeln & Historie
Der
Eisschnelllauf kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits im
13. Jahrhundert liefen die Holländer mit Holz-Schlittschuhen, an denen
Eisenstangen befestigt waren, über die Seen. Die Skandinavier dagegen benutzten
Tierknochen. Im 18. Jahrhundert gab es die ersten Wettkämpfe. Das erste
bekannte Rennen ging 1763 in England über die Bühne. In der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Eisschnelllauf rasant.
Nach den Niederlanden, England und Skandinavien begeisterten sich auch die Russen
und Nordamerikaner für diese Sportart. Bereits damals wurde schon um Preisgelder
gelaufen. Erstmals in Deutschland gab es eine internationale Eisschnelllauf-Konkurrenz
im Jahre 1885 in Hamburg. 1892 wurde die International Skating Union in Scheveningen
gegründet. Ein Jahr später fanden die ersten Weltmeisterschaften statt.
Bei den ersten Olympischen Spielen 1924 gehörte der Eisschnelllauf der
Männer bereits zum Programm. Die Frauen durften allerdings erst 1960 in
Squaw Valley olympisches Flair genießen. Im Eisschnelllauf gibt es eine
Menge unterschiedlicher Disziplinen. Herren-Strecken gehen über 500, 1.000,
1.500 (3.000, nicht olympisch), 5.000 und 10.000 Meter. Frauen-Strecken über
500, 1.000, 1.500, 3.000 und 5.000 Meter. Eisschnellläufe werden außerdem
in nichtolympischen Mehrkampfwertungen zusammengefasst. Bei den Herren: Kleiner
Vierkampf (500 und 3.000 Meter am ersten Tag, 1.500 und 5.000 am zweiten Tag)
und Großer Vierkampf (500 und 5.000 Meter am ersten Tag, 1.500 und 10.000
Meter am zweiten Tag). Ein Sprinter-Vierkampf ist für Frauen und Herren
gleich, 500 und 1.000 Meter müssen an zwei Tagen je zweimal gelaufen werden.
Beim Vierkampf der Damen werden 500 und 3.000 Meter am ersten Tag sowie 1.500
und 5.000 Meter am zweiten Tag gelaufen. In olympischen Wettbewerben werden
keine Mehrkampfwertungen durchgeführt, für die Läufer findet
jeweils nur ein Wettbewerb pro Tag statt, die Frauen beginnen die olympischen
Schnelläufe mit der 500-Meter-Strecke. Bei den oben genannten Mehrkampfmeisterschaften
wird der Sieger nach der Summe der Punkte aller gelaufenen Strecken ermittelt.
Dazu werden die auf verschiedenen Distanzen erreichten Zeiten auf der Basis
der 500-Meter-Zeit addiert:
z.B.:
500m = = 38,24 sek: = 38,24 Pkt.
1.500m = 1:54,23 sek = 114,23 sek: 3 = 38,077 Pkt.
5.000m = 7:01,13 sek = 421,13 sek: 10 = 42,113 Pkt.
10.000m = 14:49,19 sek = 889,19 sek: 20 = 44,459 Pkt.
Die Startreihenfolge
und die Startbahn (innen und außen) werden ausgelost. Weitgehend wird
der Innenbahnvorteil (kürzere Strecke) durch den Bahnwechsel ausgeglichen.
Beim Endspurt bleibt jedoch demjenigen Läufer ein Vorteil, der in der letzen
Kurve und der Zielgeraden die Außenbahn hat: Wegen der geringeren Zentrifugalkraft
an der Außenseite der Schlusskurve kann er eine größere Trittgeschwindigkeit
vorlegen und dabei ein Tempo von mehr als 70 Kilometer pro Stunde erreichen.
Die Niederlande sind nach wie vor die dominierende Nation im Eisschnelllauf.
Aber auch Norweger, Amerikaner, Russen und auch die Deutschen können den
"Erfindern des Eisschnelllaufs" immer wieder ein Bein stellen.
Der Eisschnelllauf
kann auf eine lange Tradition zurückblicken, die im 13. Jahrhundert in
den Niederlanden ihren Anfang nahm. Damals liefen die Holländer mit Holz-Schlittschuhen,
an denen Eisenstangen befestigt waren, über die zugefrorenen Grachten und
Kanäle. Die Skandinavier hingegen benutzten Tierknochen für die Fortbewegung
auf zugefrorenen Gewässern.
Nach Amerika
emigrierte Norweger machten die Sportart auch in Übersee bekannt und Mitte
des 19. Jahrhunderts wurde in den USA der erste Stahlschlittschuh entwickelt,
der bald darauf auch in Europa Einzug hielt.
Im 18. Jahrhundert
gab es die ersten Wettkämpfe im Eisschnelllauf. Das erste bekannte Rennen
ging 1763 in England über die Bühne. In der zweiten Hälfte des
19. Jahrhunderts entwickelte sich der Eisschnelllauf rasant. Nach den Holländern,
Engländern und Skandinaviern begeisterten sich auch die Russen und Nordamerikaner
für diese Sportart und es fanden sich genügend Anhänger, um bereits
1889 in Holland die ersten Weltmeisterschaften abzuhalten.
In Holland,
das als die Wiege des Eislaufsports bezeichnet werden kann, hat der Eissport
auch heute noch einen hohen Stellenwert. Es gibt Eislauf-Vereinigungen, deren
Mitgliedschaft nur durch Vererbung zu erwerben ist, da zu viel Bewerber aufgenommen
werden wollen.
Die Niederlande
sind außerdem die Heimat des wohl größten und bekanntesten
Eisschnelllaufrennens der Welt: das Elf-Städte-Docht führt über
rund 200 Kilometer und führt durch elf niederländische Städte.
Es gleicht einem Volksfest und kann aufgrund der großen Beliebtheit in
der Bevölkerung nur in besonders kalten Wintern durchgeführt werden,
wenn das Eis dick genug ist, um auch die vielen tausenden Zuschauer zu tragen.
Verbände:
ISU - International Skating
Union, Präs. Ottavio Cinquanta, Davos, Schweiz
http://www.desg.de
Deutsche Eisschnelllauf-Gesellschaft, Menzingerstr. 68, 80992 München
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