RINGETTE
 
Disziplinen:
Ein Gummiring muss mit Hilfe eines geraden Stocks ins
gegnerische Tor befördert werden, Spieldauer 2x15 Minuten
In Anlehnung an den kanadischen Nationalsport Eishockey geht es bei dem Spiel darum, einen Gummiring mit Hilfe eines geraden Stocks ins gegnerische Tor zu bringen. Wenn der Ring die Torlinie mit seinem gesamten Umfang überschritten hat, gilt das Tor als erzielt.

Der Kanadier Sam Jack entwickelte dieses Spiel 1963 speziell für Frauen und Mädchen. Zwar war es ein langer Weg, bis Ausrüstung und Spielregeln endlich auf dem Stand waren, auf dem sie heute sind, aber die Tatsache, dass heute mehr als 50.000 Kanadier (darunter übrigens auch Männer) ihr Herz an den Sport mit dem Gummiring verloren haben, spricht für sich.

1969 entstand in Ontario der erste nationale Dachverband. Nach und nach eroberte das Spiel auch die übrigen Provinzen Kanadas, bis 1972 mit dem „Ringette Canada“ ein nationaler Dachverband gegründet wurde. Einige weitere Daten aus der Geschichte: 1979 Austragung der ersten kanadischen Meisterschaft; ebenfalls 1979 – Finnlandreise, damit erste Präsentation des Sports in Europa; 1985 – erste Demonstrationsspiele in Schweden und Rußland; 1990 Weltmeisterschaft in Kanada (Teilnehmer aus Finnland, den USA und aus sechs kanadischen Provinzen); inzwischen Teilnehmer aus Finnland, Schweden, Frankreich, Rußland; 1994 Sieg der Finninnen über Kanada.

Ringette wird auf einem ganz normalen Eishockeyfeld gespielt. Die Mannschaften bestehen aus maximal 18 Spielerinnen. Auf dem Eis sind eine Torfrau, eine Mittelfeldspielerin, zwei Verteidigerinnen und zwei Stürmerinnen, also sechs Frauen.

Die Spieldauer beträgt zweimal 15 Minuten, und natürlich wird bei jeder Art von Unterbrechung die Zeit gestoppt. Im Gegensatz zu Eishockey erlauben die Regeln des Ringette keinerlei Berührung des Gegners. Unabsichtlicher Körperkontakt bedeutet eine zweiminütige Zeitstrafe, und wer von den Damen absichtlich foult oder übertrieben hart spielt, darf für vier Minuten die Strafbank drücken. In der Zeit heißt es dann auf dem Spielfeld: Da waren’s nur noch fünf.
 
 

Ringette: Eishockey für Damen

Die Sportart Ringette wurde erst relativ spät – nämlich 1963 – in Kanada erfunden und gilt heute als weiblicher Gegenpart zum harten Eishockeysport. Das von Sam Jacks aus North Bay, Ontario, entwickelte Spiel wurde bereits beim ersten Wettkampf im selben Jahr von einer reinen Damengruppe gespielt. Auch heute noch sind die mittlerweile rund 50.000 kanadischen Anhänger des Sports größtenteils Frauen.

Bis die Regeln und die entsprechende Ausrüstung endgültig festgelegt waren und schließlich auf den heute gültigen Stand gebracht werden konnten, dauerte es mehrere Jahre. In Anlehnung an den kanadischen Nationalsport Eishockey geht es bei Ringette darum, einen Gummiring mit Hilfe eines geraden Stocks ins gegnerische Tor zu bringen. Wenn der Ring die Torlinie mit seinem gesamten Umfang überschritten hat, gilt das Tor als erzielt.

Ringette wird auf einem normalen Eishockeyfeld gespielt. Die Mannschaften bestehen aus maximal 18 Spielerinnen. Auf dem Eis befinden sich je eine Torfrau, eine Mittelfeldspielerin, zwei Verteidigerinnen und zwei Stürmerinnen. Die Spieldauer beträgt zweimal 15 Minuten. Im Gegensatz zu Eishockey erlauben die Regeln des Ringette keinerlei Berührung des Gegners. Unabsichtlicher Körperkontakt bedeutet eine zweiminütige Zeitstrafe, und wer von den Damen absichtlich foult oder übertrieben hart spielt, muss für vier Minuten die Strafbank drücken.

Das Spiel wurde erstmals 1979 in Europa vorgestellt. Heute wird der Sport neben Kanada hauptsächlich in Finnland, Schweden, Frankreich und Russland ausgeübt und erfreut sich einer ständig wachsenden Anhängerschar. Ein erster Erfolg der europäischen Ringette-Spieler war der Sieg der Finninnen über Kanada bei der WM 1994.

Verbände:

IRF – International Ringette Federation, 24 Marcel Chaput, CAN-Hull J9A 3A9; Tel.: 001 (0) 613-748 56 24, Fax: 001 (0) 613-748 57 07

Veranstaltungen: keine internationalen Veranstaltungen bekannt

 

 
 
 
 
 
 
 


 

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