SCHLITTENFAHREN
 
 
Der Rodelsport kann vor allem in den Alpenländern und in den deutschen und böhmischen Mittelgebirgen auf eine lange Geschichte zurückblicken. Über Jahrhunderte benutzten Bauern Rodel, um Holz, Heu und Geräte im Winter transportieren zu können.

In einem Trachtenbuch aus dem Jahre 1532 ist erstmals der Begriff "Rodeln" erwähnt. 1727 veranstaltete August der Starke ein "Damen-Paradeschlitten-Rennen" in Dresden, als sich der Preußenkönig zu einem Besuch anmeldete. In Davos fand 1883 das erste internationale Renne statt, bei dem sich Teilnehmer aus Australien, England, Holland, der Schweiz und Deutschland auf die vier Kilometer lange Strecke begaben.

Nachdem sich 1911 der Deutsche Rodelverband konstituierte, wurde zwei Jahre später gemeinsam mit Österreich und der Schweiz der internationale Schlittensportverband ins Leben gerufen. Von diesem Verband wurden 1914 die ersten Europameisterschaften ausgetragen. Schon damals gab es Wettbewerbe sowohl im Einsitzer als auch im Doppelsitzer. Deutsche Meisterschaften gibt es seit dem Jahr 1912. Weltmeistertitel wurden erstmals 1955 ausgefahren und im olympischen Programm stand das Rennrodeln ab den Winterspielen 1964 auf der Innsbrucker Kunsteisbahn.

HORNSCHLITTEN

 

Rennrodeln
 
 
 
 
 
 


 

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