SCHLITTENSPRINGEN
 
Disziplinen:
Zehn Schlitten werden in einer Reihe aufgestellt und müssen mit geschlossenen Beinen übersprungen werden; wer den Schlitten berührt und dadurch seine Position verändert, scheidet aus.
Aufwärmübung oder Sport?

Die Sportart Schlittenspringen ist nicht das, wofür man sie im ersten Moment aufgrund des Namens hält. Es geht dabei keinesfalls darum, sich mit einem Schlitten waghalsig den Schanzentisch hinunterzustürzen und ungeahnte Weiten zu erreichen. Es geht nicht einmal darum, mit dem Schlitten über eine selbstgebaute Schanze zu springen.

Es geht ganz schlicht und einfach darum, über den Schlitten zu springen. Was wie ein schlechter Scherz klingt, ist ernste Wahrheit und besonders ernst wird sie dann, wenn das Schlittenspringen als Wettkampf im Zuge der Arctic Winter Games ausgetragen wird.

Zehn Schlitten, 50 Zentimeter hoch, im oberen Bereich 50 Zentimeter breit, im unteren 70, werden in einer Reihe hintereinander aufgestellt. Die Wettkämpfer müssen die einzelnen Schlitten mit geschlossenen Beinen überspringen und kehren am Ende der Reihe wieder um. Jeder Teilnehmer springt so lange, bis er einen Schlitten berührt und dessen Position verändert. Gewonnen hat derjenige, der die meisten fehlerfreien Sprünge absolviert.

Rekordhalter in dieser ungewöhnlichen Sportart ist Alexander Tasmanov aus dem sibirischen Tyumen, der 1998 bei den Arctic Winter Games in Yellowknife 602 Sprünge schaffte.

Verbände:

AWG - Arctic Winter Games 2002 Vaertsorganisation, P.O.Box 2002, DK-3900 Nuuk, Grönland
Tel.: +299-32 98 31, Fax: +299-32 01 59
http://www.awg.gl

 

 
 
 
 
 
 
 


 

Die Ersten im Schnee

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