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Das Snowscoot kann als eine
Mixtur aus BMX und Snowboard bezeichnet werden. Ins deutsche Übersetzt,
müsste man "Schneeroller" sagen. Tatsächlich hat Snowscootfahren ein wenig
Ähnlichkeiten mit Rollerfahren, da man mit normalen Schuhen auf eine Art
Trittbrett steht und keinerlei Bindungen hat. Und das ist auch eine der
Hauptpluspunkt am Snowscoot - es ist sehr leicht zu erlernen. Da die Bindung
fehlt, kann man sich einfach mit dem Fuß abstützen oder herunterspringen,
wenn man die Balance verliert.
Im
Durchschnitt benötigt man einen halben Tag , um sich die
Grundtechnik anzueignen. In ein bis zwei Tagen kann man
es dann auch schon richtig krachen lassen, egal ob
High-Speed auf der Piste oder Sprünge im tiefen Powder!
Der BMXer fühlt sich wohl, da er einen vertrauten Freund
-den Lenker - in der Hand hält, der Snowboarder kann
seine Technik im Carven direkt aufs Snowscoot umsetzen.
An dieser Stelle muß man auch gleich den größten
Irrglauben richtig stellen: Der Lenker ist nicht zum
Lenken da!! Gelenkt wird ähnlich dem Snowboard per Drift
über die Kante oder per Carving. Mit dem Lenker kann man
höchstens mal eine Kurve im Steilhang einleiten.
Trotzdem, ohne Lenker wäre das snowscooten nicht
möglich. Da man ja keine Bindung hat, kann man das Gerät nicht wie bei Ski oder Snowboard mit den Füßen auf die
Kante stellen, sonder muß den Scooter dem Lenker nach
links oder rechts drücken.
Und schon sind wir bei einen, der daraus
resultierenden Probleme. Das was die Skifahrer in den
Knien brauchen, benötigen die Scooter in den Oberarmen
und zwar ganz gewaltig, wenn man schnell unterwegs sein
will. Das andere Problem für den Anfänger ist, daß ein
Snowscoot aus zwei Teilen besteht. In der Praxis
bedeutet dies, daß es anfangs sehr schnell passiert, daß
man um die Kurve fährt, das vordere Board exakt seine
Bahn zieht, aber das hintere Board aber plötzlich
ausbricht. Die Folge man macht eine kleine Drehung
hangabwärts und fährt rückwärts weiter. Besonders auf
harten oder vereisten Pisten kann dies schnell selbst
für erfahrene Piloten zum Problem werden, wenn man nicht
voll bei der Sache ist. Hier kann natürlich die
Carving-Technik Punkten: da man beim carven voll auf der
Kante fährt rutscht man hier wenn mit beiden Boards weg
und liegt auf der Nase.
Neben Tiefschneefahren ist das Carven mit
dem Snowscoot wohl eine der schönsten Dinge, man kann es
mit anliegerfahren beim BMX vergleichen. Wenn der Schnee
sehr gut greift kann man sich soweit reinlegen, bis der
Lenker im Schnee stecken bleibt. Als BMXer begrüßt man
das geringe Verletzungsrisiko, somit klappen beim
Springen Tricks auf anhieb, die man sich auf zwei Räder
nie zugetraut hätte
(Quelle:
www.patscheider.com) |